Das A und O beim Verlegen eines Laminatfußbodens ist die Beschaffenheit des Untergrundes. Ist er eben genug und ausreichend trocken? Bei Estrichböden ist eine sogenannte Dampfbremse erforderlich. Sie verhindert, dass etwaige Restfeuchte aus dem Boden nach oben dringt. Eine PE-Folie z.B., wie vom Handel für diesen Zweck angeboten, eignet sich hervorragend als Dampfbremse. Sie sollte mindestens 0,2 mm dick sein. Weiterhin benötigt man eine Trennlage, um den Trittschall zu reduzieren, beispielsweise aus PU-Schaum oder Rippenpappe. Laminatboden kann aber nicht nur auf Estrich, sondern auch auf vorhandenen Altböden, wie z.B. Holz, Stein, Keramik, Kunststoff o.ä. verlegt werden. Hierbei sind jedoch unbedingt die herstellerspezifischen Angaben zu beachten!
Die modernen Laminatböden mit Klick-System machen es einem denkbar einfach, Laminat zu verlegen. Zunächst zwei bis drei Reihen auslegen. Das erste Paneel einer Reihe sollte mind. 40 cm lang sein, mit Keilen den notwendigen Wandabstand von 10 mm sichern. Danach ausrechnen, wie man mit der Breite des Raumes hinkommt. Die Paneele der letzten Reihe sollten nicht weniger als 5 cm breit sein, d.h. ggf. müssen die Paneele der 1. Reihe gekürzt werden. Dann alle Paneele ineinander klicken, bis der gesamte Boden verlegt ist. Die Verlegefläche des Laminates sollte acht bis zehn Meter in der Länge oder Breite nicht überschreiten, ansonsten fügen Sie bitte eine Dehnungsfuge ein. Ist der Boden vollflächig verlegt, können Sie die Leisten anbringen, die je nach System angeschraubt oder angesteckt werden.
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